Zwangsstörungen

Gedanken wie „Habe ich die Kaffeemaschine wirklich abgedreht?“ kennen wir alle. Bei Menschen, die an einer Zwangserkrankung leiden, sind diese Gedanken aber besonders stark. Sie können an nichts anderes mehr denken.

Außer solchen Zwangsgedanken gibt es noch Zwangshandlungen, wie zum Beispiel Kontrollzwänge, Reinigungszwänge oder Ordnungszwänge.

Wie äußern sich Zwangsstörungen?

Bei einem Kontrollzwang möchten die betroffenen Personen bestimmte Dinge wie Herdplatten oder Schlösser immer und immer wieder kontrollieren. Auch wenn sie es zuvor schon kontrolliert haben.

Bei einem Reinigungszwang fühlt sich die erkrankte Person gezwungen, alles und jeden ständig zu reinigen und zu säubern. Wenn sie es nicht tut, bekommt sie große Angst und fürchtet, dass deshalb ein Unheil passieren wird.

Beim Ordnungszwang möchten die Erkrankten bestimmte Dinge in einer ganz besonderen Ordnung haben. Sie schlichten alles immer wieder neu und werden ganz unruhig, wenn etwas nicht ganz gerade oder in einer bestimmten Reihenfolge liegt.

Bei allen Zwangserkrankungen werden die Erkrankten ganz unruhig, wenn sie ihre Zwänge nicht ausführen können und fürchten, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Erst wenn sie die Zwangshandlung ausgeführt haben, sind sie für kurze Zeit entspannt. Diese Entspannung hält aber nicht lange an und so wollen die Erkrankten die Zwangshandlung sofort wieder durchführen.

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