Erkrankte Eltern

 

Die Erkrankung steht im Mittelpunkt

In Familien, in denen ein Elternteil psychisch erkrankt ist, kreisen oft alle Gedanken um die Erkrankung. Die ganze Aufmerksamkeit ist auf sie und die erkrankte Mutter oder den erkrankten Vater gerichtet.
Für den erkrankten Elternteil steht die Bewältigung des Alltags mit den Einschränkungen durch die Erkrankung meist im Mittelpunkt. Und der gesunde Vater oder die gesunde Mutter kümmert sich um die erkrankte Person.

Die Anliegen der Kinder kommen zu kurz

Die Bedürfnisse der Kinder, ihre Wünsche, Freuden und Sorgen werden dann oft zu wenig beachtet.
Manchmal übersehen die Erwachsenen, dass sich auch die Kinder Gedanken über die Erkrankung machen oder unsicher sind, was denn eigentlich los ist.

Vielleicht kennst du das auch aus deiner Familie, dass niemand mit dir darüber spricht, was mit deiner Mutter oder deinem Vater los ist. Oder es wird eine Diagnose genannt, du weißt aber gar nicht, was damit gemeint ist. Möglicherweise macht dir auch das veränderte Verhalten deiner Mutter oder deines Vaters Sorgen oder Angst.

Informationen zu haben kann helfen

Manchmal kann es schon ein wenig helfen, wenn man etwas mehr Informationen hat. Es ändert zwar nichts an der Erkrankung selbst. Aber wenn man besser Bescheid weiß, was los ist oder weiß, wohin man sich bei einer Krise des erkrankten Elternteils wenden kann, dann fühlt man sich sicherer.

Deshalb findest du hier Beschreibungen von psychischen Erkrankungen und Therapien und Informationen zu Therapie- und Kriseneinrichtungen.

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