Die eigene Gesundheit

Wenn deine Mutter oder dein Vater psychisch erkrankt ist, machst du dir möglicherweise Gedanken, ob du diese Erkrankung auch bekommen kannst.

Jeder Mensch kann psychisch krank werden

Ob es tatsächlich dazu kommt, dass jemand psychisch krank wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab (siehe auch Erkrankungsursachen). Wenn deine Mutter oder dein Vater erkrankt ist, heißt das aber NICHT automatisch, dass du auch erkrankst!! Vererbung oder die Genetik kann die Möglichkeit psychisch zu erkranken etwas erhöhen.

Viele Belastungsfaktoren müssen zusammen kommen

Um psychisch krank zu werden, müssen viele Belastungsfaktoren zusammenkommen. Hier gibt es aber die Möglichkeit, seinen Schutzschild zu stärken (ExpertInnen nennen diesen Schutzschild auch Resilienz). Alleine dadurch, dass du dich auf dieser Seite informierst, trägst du zu deiner Stärkung bei. Wenn du jemanden hast, mit dem du über deine Sorgen und Probleme sprechen kannst, wenn du mit Freunden Spaß hast, wenn du Sport treibst, überhaupt alles was dir gut tut, stärkt auch deinen Schutzschild.

Es ist wichtig auf sich zu achten

Deshalb ist es für uns alle besonders in schwierigen Zeiten wichtig, darauf zu achten, dass es immer auch Dinge gibt, die uns gut tun. Das gilt natürlich auch für dich, wenn du durch die Erkrankung deines Elternteils gerade belastende Zeiten erlebst. Tipps, was du für dich tun kannst gibt es auch im Bereich Für mich. Es bedeutet einen Schutz vor psychischen Erkrankungen, wenn man gut auf sich achtet!

Kontakt zu Freunden und Familienmitgliedern

Der Kontakt zu Freunden oder anderen Familienmitgliedern ist für alle von uns etwas Wichtiges und kann uns helfen, gesund zu bleiben. Triff dich deshalb trotz der Erkrankung deiner Mutter oder deinem Vater regelmäßig mit deinen Freunden, Arbeitskolleginnen und anderen Familienmitgliedern. Auch freie Zeit und das Ausüben von Hobbies unterstützen unsere Gesundheit.

Bescheid wissen & drüber reden

Es kann auch einen Schutz bedeuten, über die Erkrankung deiner Mutter oder deines Vaters besser Bescheid zu wissen. Denn wenn man nicht weiß, was mit Vater oder Mutter eigentlich los ist, dann kann das auch Angst machen. Wenn du möchtest, kannst du dich unter erkrankte Eltern über Erkrankungen, Therapien und Krisenanlaufstellen informieren. 

Es ist hilfreich, einen Menschen zu haben, mit dem man über belastende Dinge und über seine Sorgen reden kann. 
Vielleicht magst du dir jemanden in der Familie oder in deinem Freundeskreis suchen, mit dem du über deine Gedanken reden kannst? Und wenn du in eine Beratungsstelle gehen möchtest, um mit jemandem über deine Sorgen zu sprechen, dann kannst du auf der Seite Netzwerk für Kinder  für dich selbst suchen.

Onlineberatung HPE